26.02.2026

Startschuss in die neue Saison

Abbildung: A&W

2026 lädt die Architect@Work München am 15. und 16. April zu ihrer sechsten Ausgabe. An diesen beiden Tagen öffnet das exklusive Messeformat in der Messe München seine Pforten. Rund 180 Aussteller werden ihre Produktinnovationen präsentieren, die das strenge Jury-Prozedere durchlaufen haben und nun bereit sind, den anspruchsvollen Fachbesuchern präsentiert zu werden.

Transformation im Fokus

Anknüpfend an das Thema 2025 setzt sich die Architect@Work auch 2026 intensiv mit dem Thema "Transformation" auseinander, und das auf ganz unterschiedliche Weise. Die Thematik bewegt die gesamte Architektur- und Baubranche und ist in der Zukunftsdiskussion nicht mehr wegzudenken, insbesondere, wenn es darum geht, vorhandene Bauwerke zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen, gleichzeitig damit ökologisch sinnvoll mit Bausubstanz umzugehen und die kulturelle Identität eines Ortes zu erhalten. Zahlreiche Beispiele, die in diese Kerbe schlagen, werden in der Projektausstellung von world-architects.com mit insgesamt 44 ausgewählten internationalen Arbeiten präsentiert. Ebenso Wissenswertes erfährt man in der Ausstellung der Materialdaten- und Kollaborationsplattform revalu, die mit ihren alternativen Materiallösungen für eine gesunde, regenerative und kohlenstoffreduzierte Zukunft engagiert.

Vielseitiges Vortragsprogramm

Wer sich bei brandaktuellen architektonischen Themen vertiefen und neue Perspektiven kennenlernen möchte, ist bei den Vorträgen absolut richtig. Zahlreiche hochkarätige Speaker haben ihre Teilnahme zugesagt und werden Spannendes aus Theorie und Praxis berichten. Dazu zählen unter anderem Matthias Schuler und Christine von Raven von Transsolar, die den Zuhörern mit dem spannungsgeladenen Titel "41,2 Grad plus" ihre Zusammenarbeit mit den Architekten als sogenannte Klima-Ingenieurinnen und -Ingenieure vorstellen werden. Ebenfalls am ersten Messetag wird sich Daniel Sautter von Henning Larsen zu Wort melden mit seinem Vortrag "Weiterbauen im Wandel – Transformation als Beitrag zur Bauwende". Den Abschluss des ersten Messetages macht Markus Stenger von Stenger2 Architekten und Partner mit seinem Beitrag "Von der Schälung zur Transformation". An Tag Zwei begrüßt die Architect@Work zunächst Tilman Latz von Latz + Partner Landschaftsarchitektur Stadtplanung Architektur am Rednerpult. Danach werden Elena Masla und Zora Syren von etal "Über Zeit" referieren. Weiter geht es schließlich mit Sabrina Mehlan und Petra Meng von Büro Illiz, die unter dem Titel "Verborgenes Potenzial – Vom Umdenken, Umwandeln und Weiterbauen" ihre Gedanken und Ideen mit dem Publikum teilen werden.

Highlight: Kunstwerk von RØB

Ein attraktives Highlight verspricht auch das geplante Kunstwerk von RØB, das Pseudonym für Robert König, zu werden. Robert König, der in der Berliner Elektro-Subkultur verwurzelt ist, gründete 2010 in Berlin die Tape Art Crew "Tape Over". Bei seinen Arbeiten definiert er Tape Art als eine Art haptisches Zeichnen und bricht dabei konsequent mit Konventionen und Limits, indem er das Material an seine Grenzen bringt. Robert König versteht sich als internationaler Botschafter dieser jungen Kunstform und verwandelt weltweit Räume in detaillierte Kunstwerke, indem er Street Art mit organischen Formen und abstrakten Designs vereint. Sein Credo: "Tape Art... sticks in your mind".

Save the date

  • Wann?
    Architect@Work München
    Mittwoch, 15. April 2026, 10:00 - 18:00 Uhr
    Donnerstag, 16. April 2026, 10:00 - 18:00 Uhr
  • Wo?
    Messe München - Halle A6 (Eingang Ost)
    Am Messeturm
    81829 München

Alle wichtigen Informationen zur Edition Architect@Work München 2026 finden Sie unter:

www.architectatwork.de

Ähnliche Artikel