28.04.2021

Licht als Soul Food

Graphik: Häfele

Soul Food ist geschmackvoll und authentisch. Was für die Gastronomie die Speisen sind, ist für die Innenarchitektur das Licht. In diesem Sinne präsentiert sich der Leuchtenhersteller Nimbus als unverzichtbare Zutat der Raumszenarien der "Häfele Discoveries", einem hybriden Messeformat, das zum Start der interzum@home am 4. Mai freigeschalten wird. 

Seit mehr als zwei Jahren zählt Nimbus zur Häfele Gruppe. Der international agierende Spezialist für Beschlagtechnik und Licht aus Nagold ist unverzichtbar für den Möbelbau und das Schreinerhandwerk, während die in Stuttgart ansässige Nimbus Group als architects darling gilt. Zwei Zielgruppen, zwei Welten. Und doch haben sich beide gefunden und verfügen nun gemeinsam über ein breites Portfolio an Lichtsystemen für Möbel und Raum sowie integrierte Licht-Akustiklösungen.

Registrieren für die "Häfele Discoveries" kann man sich unter folgendem Link: https://discoveries.hafele.com/de Der Login ist anschließend ab dem 4. Mai um 8 Uhr (MEZ) freigeschaltet.

Entdecken und erleben lässt sich dieses vielfältige und inspirierende Zusammenspiel in den  Szenarios der "Häfele Discoveries", die im Schwerpunkt die Bereiche Office, Home, Hospitality und Micro Living umfassen – alles Trend- und Zukunftsthemen mit sich stetig wandelnden Anforderungen und Ansprüchen an flexible, vernetzte und einfach handhabbare Lösungen. Nimbus steht dabei für hochwertiges Design, Liebe zum Detail, eine ausgesuchte Materialität und hohe Lichtqualität, die Räumen einen emotionalen, individuellen und stimmungsvollen Charakter verleiht.

Aushängeschild des "Nimbus Soul Foods" ist das neue "Lighting Pad Lounge", das in vielen Räumen der "Häfele Discoveries" Lichtstimmung erzeugt. Die edlen Hölzer der sanft geschwungenen Oberfläche der Pendelleuchte wollen erlebt werden und sind einzigartig auf dem Lichtmarkt.

Kombination aus Raum- und Möbellicht

Eines der jüngsten Referenzprojekte, das Nimbus gemeinsam mit Häfele verwirklicht hat, ist das Jopa Joma Mico-Living Apartmenthaus im südbadischen Kenzingen. "An diesem Beispiel zeigt sich, wie Nimbus im Verbund mit Häfele und seinen Partnern eine ganzheitliche Raum- und Lichtgestaltung mitkreieren kann", sagt Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Geschäftsführer von Nimbus.

Apartmenthäuser zum Wohnen auf Zeit sind im Trend. Micro-Living-Konzepte bieten Berufspendlern, digitalen Nomaden, Touristen oder Studenten eine moderne Art des Wohnens. Dabei ist die richtige Lichtstimmung essenziell, um den Nutzern bereits beim ersten Betreten ein Gefühl des Ankommens zu vermitteln, wie bei den 2020 eröffneten Jopa Joma Apartments in Kenzingen. Nimbus, ein Unternehmen der Häfele Gruppe, sorgt in dem stilvoll gestalteten Neubau für die ganzheitliche Raumbeleuchtung, die wiederum optimal mit dem Möbel-Lichtsystem Loox von Häfele harmoniert.

In den Großstädten sind Micro-Living-Konzepte längst angekommen. Aber auch im ländlichen Raum entstehen erste Apartmenthäuser zum Wohnen auf Zeit. Wie zum Beispiel in Kenzingen, wo Schmidt Architekten das "Jopa Joma" konzipiert und gebaut haben. Sieben Ein- bis Zwei-Zimmer-Apartments fasst das Haus, die Größen variieren zwischen 20 und 50 Quadratmetern, jeweils ergänzt durch einen Freisitz oder Balkon.

Die Jopa Joma Design-Apartments in dem Südbadischen Städtchen locken dank ihrer Nähe zum Kaiserstuhl, zum Schwarzwald und zum Europapark Rust sowohl Touristen, aber – aufgrund der Nähe zu den wirtschaftlich starken Regionen Freiburg, Lahr und Offenburg – auch Berufspendler. Sie alle profitieren vom Angebot des Jopa Joma, für begrenzte Zeit komfortablen, reibungslos funktionierenden Wohnraum nutzen zu können.

Der ortsansässige Architekt Christoph Schmidt und sein Bruder Stephan Schmidt, beide Geschäftsführer des Büros Schmidt Architekten, sind sowohl Planer, Projektentwickler und Betreiber des Jopa Joma. Das Satteldachgebäude mit seiner markanten petrolgrünen Fassade überzeugt im Innenraum mit einer designorientierten Gestaltung und Möblierung und hochwertigen und robusten Materialien, die die oft wechselnden Gäste unbeschadet meistert. Ergänzt wird das gelungene Gesamtkonzept von einer durchdachten Lichtplanung, die eine große Portion an Wohlbefinden für die Gäste generiert.

Früh in der Ausarbeitungsphase holten Schmidt Architekten Häfele mit an Bord. Das Unternehmen, das sich in den letzten Jahren eine große Expertise in der Umsetzung von Micro-Living-Konzepten erarbeitet hat, agierte als begleitender Markenstratege, identifizierte gestalterische und funktionale Alleinstellungsmerkmale und ließ diese in die gemeinsame Planung einfließen.

Die umfassende 360° Objekt-Kompetenz und die vielfältigen Leistungen aus einer Hand versprachen einen möglichst reibungslosen Innenausbau. "Wir haben den Entwurf für das Gebäude gemacht und ab dann den gesamten 'Häfele Kanal' für die Realisierung genutzt", erklärt Architekt Christoph Schmidt. "Dabei war das vielfältige Knowhow der Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen sehr wertvoll. Häfele versteht, was für Apartmenthaus-Betreiber, aber auch für Architekten wichtig ist."

Zusammen mit dem Nimbus-Team und den Loox Experten wurde die Lichtplanung für die sieben Micro-Living-Apartments in Kenzingen ganzheitlich umgesetzt: In den hochwertigen Einbauküchen sorgt das Loox5 Linearlicht-System für ein angenehmes und blendfreies Arbeitslicht auf der Küchenarbeitsplatte. Im Schlafbereich setzen in das Betthaupt integrierte LEDs in den Abendstunden gekonnt Akzente. Mit den versteckt installierten Loox-Lichtlösungen korrespondieren die minimalistischen Deckenleuchten von Nimbus.

Sie dienen als Raumlicht und der Akzentuierung von Wandflächen. Die Q Four und Q One Leuchten nehmen sich angenehm zurück und schaffen mit ihrem fokussierten Lichtaustritt definierte Lichtzonen. Dabei überzeugen die Anbauleuchten in ihrem klassisch-weißen Gehäuse mit einer optimierten Entblendung. In den Bädern oder Treppenhäusern des Jopa Joma kommen die Cubic LED-Leuchten von Nimbus zum Einsatz. Mit ihrem monolithischen transluzenten Leuchtenkörpern treten auch sie optisch zurück und erzeugen eingeschaltet pures, gleichmäßiges Licht.

Mehr Leben pro Quadratmeter

Blickfänger sind die Nimbus Pendelleuchten Squeeze, die in den Apartments über den Esstischen hängen. Die LED-Leuchten wurden von Karim Rashid entworfen und zählen inzwischen zu den Designklassikern der Lichtmanufaktur mit Sitz in Stuttgart. Gesteuert werden die zum Großteil dimmbaren Lichtlösungen von Nimbus und Loox über intuitiv bedienbare Wandtaster. "Beim Projekt Jopa Joma zeigt sich, wie Nimbus im Verbund mit Häfele und seinen Partnern eine ganzheitliche Raum- und Lichtgestaltung mitkreieren kann", erzählt Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Geschäftsführer von Nimbus. "Im Team wurden die Ideen der Architekten weiterentwickelt und perfekt optimiert."

Ein interdisziplinäres Team Häfele-interner Fachspezialisten sicherte für das Projekt Jopa Joma die qualitativ hochwertige Ausstattung der Räume mit Häfele-eigenen und fremden Produkten. "Mehr Leben pro Quadratmeter" lautete dabei die Devise. Vom Schließsystem über die Beschläge für Küchen und Möbel, den multifunktionalen Badspiegeln und den Badaccessoires bis zu den Matratzen mit ihren Lattenrosten stammen die Lösungen in den Apartments vom international agierenden Konzern mit Sitz in Nagold und seinen Unternehmen in der Gruppe. Weitere Produkte lieferten bewährte Partner wie Prüm (Hoteltüren), Gira (Gebäudesteuerung) oder WMF (Küchenausstattung).

www.nimbus-group.com | www.haefele.de

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