24.06.2020

Eleganter Look für L'Oréal

Eingangsbereich des Headquarters Deutschland von L'Oreal

Das Interior Design des L'Oréal-Headquarters in Düsseldorf setzt auf Transparenz und Weite. Fotos: Hi-Macs | Ralph Richter

Durchscheinend wirkt das neue Headquarter von L'Oréal in Düsseldorf. Auch die Innenarchitektur signalisiert in Material und Form Weite und Durchlässigkeit und folgt konsequent der Gestaltungsidee des Architekturbüros HPP: Transparenz und Innovation.

Das Interior Design des 60 Meter hohen Gebäudes spiegelt auf 24.400 Quadratmeter Bruttogeschossfläche die Unternehmenswerte wider: Transparenz und Innovation. Bereits die 7 Meter hohe Eingangshalle ist auf Weite und Durchlässigkeite ausgelegt. Das wertige, in Weiß und Gold entworfene Interieur führt diese Gestaltungsidee schlüssig fort. Innovative Materialien wie ein strahlend weißer Empfangstresen aus dem Mineralwerkstoff "Hi-Macs" in der Farbe „Alpine White" sorgen für einen exklusiven Touch und bieten gleichzeitig einen elegant-zurückhaltenden Rahmen für die Tätigkeit der Mitarbeiter am deutschen Standort. 

Nicht nur der maßgefertigte Empfangstresen, auch der Counter des harmonisch ins Entrée eingefügten Coffee-Points ist aus dem thermisch verformbaren Solid-Surface-Material, das wesentlich zum freundlich hellen Raumeindruck beiträgt.

Verarbeitet wurde der Mineralwerkstoff von der Schumann Möbelwerkstätte. "Obwohl Hi-Macs fast so robust ist wie Stein, kann es genauso leicht verarbeitet werden wie Holz", sagt Geschäftsführer Gert Schumann. "Mit gängigen Werkzeugen zur Holzverarbeitung kann der Werkstoff problemlos gesägt, gefräst oder gebohrt werden."

Das Solid-Surface-Material besteht aus Mineralien, natürlichen Pigmenten und Acryl, lässt sich fugenlos verarbeiten und nahezu beliebig thermisch verformen.

Die offene, großzügige Gestaltung setzt sich auf allen 16 Etagen fort. Der Mineralwerkstoff "Hi-Macs" dient dabei vor allem im Mitarbeiter-Restaurant mit 400 Sitzplätzen als verbindendes Element: als stabile Unterkonstruktion in Weiß und Schwarz der Sitzbänke oder als solide Oberfläche für die Tische der runden Sitzinseln. Besonders präsent ist das strahlend weiße Material aber in Form des freischwebend installierten Tresens.

Auch für die Blenden und Oberflächen der runden, freistehenden Suppenstation im Counterbereich und für den Sockel des langen Buffets, das sich nahezu durch den gesamten Raum erstreckt, wurde der Werkstoff eingesetzt. Dank seiner porenfreien Oberfläche bietet dieser Bakterien, Schimmel oder Schmutz keinen Nährboden, ist leicht zu pflegen sowie fugenlos zu verarbeiten und entspricht damit den geforderten Hygienevorschriften.

www.himacs.eu | www.hpp.com | www.schumann-ak.de

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