Vielfältig: Küche mit Möbelfronten, einem Regal und einem bedruckten Spritzschutz aus „Plexiglas“. Fotos: Evonik

Oberflächen mit Wow-Effekt

Materialien sind ebenso vielfältig wie die Designs, die aus ihnen entstehen. Somit prägt der Werkstoff das spätere Erscheinungsbild eines Objektes maßgeblich.

„Plexiglas“ bietet mit seinen verschiedenen Varianten unterschiedliche Oberflächen, vielfältige Farben und es lässt sich dazu noch gut verarbeiten. Das Markenacrylglas von Evonik wird im Möbeldesign und Innenausbau in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt, beispielsweise als Wandverkleidung oder als Bauteil von Möbelstücken. „Dafür stehen unterschiedliche Materialien aus unserer ,Plexiglas‘ Familie zur Verfügung“, erklärt Lisa Langel, Marksegmentverantwortliche bei „Plexiglas“ für den Bereich Möbel. Denn die Designer haben unterschiedliche Anforderungen an das Material.

Küchenfronten in Hochglanz-Optik

In Küchen beispielsweise waren in den vergangenen Jahren Hochglanz-Oberflächen äußerst beliebt. Diese sollen nicht nur gut aussehen, sondern gleichzeitig robust und pflegeleicht sein. „Für hochglänzende Möbelfronten wird deshalb gerne unser ,Plexiglas Optical HC‘ verwendet", erläutert Langel. Das transparente Material verbindet durch eine kratzfeste Beschichtung ein edles Erscheinungsbild mit einem Höchstmaß an Strapazierfähigkeit. Eine ebenfalls hochglänzende Alternative für Möbelfronten ist „Plexiglas Hi-Gloss“, das in Küchen häufig als Ersatz für den Fliesenspiegel verwendet wird. Das lichtundurchlässige Acrylglas hat eine besondere Tiefenwirkung, die durch die untrennbare Verbindung von farblosen mit farbigen „Plexiglas“-Schichten entsteht. Soll sich der Hochglanzeffekt auch an den Kanten der Möbelfronten genauso wie in der Fläche wiederfinden, ist wiederum das durchgefärbte Material „Parapan“ die richtige Wahl.

Badsanierung leicht gemacht

Die Eigenschaften „Plexiglas Hi-Gloss“ und „Plexiglas Optical HC“ sind aber nicht nur bei Küchen und Möbelfronten gefragt. Auch in Badezimmern ist das Material als Wandverkleidung oder Duschenrückwand zu finden. Die Acrylglasplatten können dabei direkt auf den Fliesenspiegel montiert oder in einem Rahmensystem davor installiert werden. Der Vorteil: Bäder lassen sich so sanieren, ohne dass beschädigte oder unmoderne Fliesen extra herausgeschlagen werden müssen. Außerdem entstehen große, fugenfreie Flächen: „Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch leicht zu reinigen“, erklärt Langel. „Welches der beiden Materialen schließlich gewählt wird, hängt unter anderem von dem gewünschten optischen Effekt ab – ob einfarbig aus unserem Sortiment oder individuell bedruckt durch unsere Partner.“ Durch die Möglichkeit, das Material zu bedrucken, entstehen nahezu grenzenlose Designmöglichkeiten – nicht nur fürs Bad, sondern auch für Möbel, Küche und sogar für Türen. So laminiert ein Hersteller farbig bedrucktes „Plexiglas Optical HC“ auf einen Holzkern und gestaltet dadurch Türen, die hochglänzend und robust sind.

„Plexiglas“ lässt Designträume wahr werden

Das Markenacrylglas von Evonik bietet allerdings weit mehr als eine hochglänzende Oberflächenveredelung. So offenbart das Material „Plexiglas Satinice“ eine satinierte Oberfläche, die eine warme, weiche und somit auch hochwertige und edle Wirkung entfaltet. Darüber hinaus ist „Plexiglas Satinice“ lichtdurchlässig und ermöglicht – sowohl beleuchtet als auch unbeleuchtet – ein eindrucksvolles Wechselspiel zwischen Farben und Licht. „Dabei lässt es sich, wie alle „Plexiglas“-Materialien, fast beliebig einfärben und gut verarbeiten, ist außerdem leichter und bruchfester als Glas und vergilbt nicht“, so Langel. „All diese Eigenschaften tragen dazu bei, dass Designer ihre Gestaltungsträume mit „Plexiglas“ in die Realität umsetzen können“.

www.world-of-plexiglas.com

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