MaterialMixMilano

Bereits in unserer aktuellen Ausgabe von InteriorFashion haben wir Ihnen unsere Highlights aus Mailand zusammengestellt. Im Folgenden finden Sie weitere Modelle, die uns aufgefallen sind und die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Unter dem Motto „Innovators at Heart“ zeigte der schwedische Bodenspezialist Bolon erstmals zwei Kollektionen an abgepassten Teppichen. „Villa La Madonna“ und „Duet“ greifen dabei die bislang nicht verwendeten Materialien Wolle und Glitzerfäden auf und kombinieren sie mit dem Basisprodukt von Bolon, Vinyl. Die beiden Teppichkollektionen vermitteln Wohnlichkeit im Interior Design, erfüllen aber dennoch die hohen Anforderungen für den Einsatz im Objektbereich. In Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Thonet wurde das neue Gewebe auch als Polstermaterial für den Klassiker „Stuhl 209“ eingesetzt und während des Salone del Mobile erstmals präsentiert. Foto: Bolon | www.bolon.com

Die neuen Kollektion „Koinor Dining enjoy with friends“ stand auch im Mailand im Mittelpunkt des Polstermöbelspezialisten. Die Kollektion trägt die typischen Koinor-Handschrift, die sowohl einen guten Sitzkomfort und eine handwerklich ausgezeichnete Verarbeitung der ausgesuchten Materialien verspricht. Präsentiert wurden acht Gruppen, die sich jeweils aus Bank, Tisch und Stuhl zusammensetzen. Hier im Bild die Essgruppe „Wiing“. Foto: Koinor | www.koinor.de

Beim Bett „Blanket“ von Alessandro Busana für Bonaldo wurden die traditionellen Rollen der einzelnen Elemente kurzerhand neu verteilt und die „Zubehör“-Decke zum wichtigsten Element erklärt. Und so bildet eine große, weiche Steppdecke das Gestell des Bettes, auf dem die Matratze ruht, sowie am Kopfende, über dessen Füßen zusammengerollt, die Kopfstütze. Das Konzept spielt mit diesem Archetyp und verleiht „Blanket“ neben einer symbolischen Bedeutung auch einen hohen Wiedererkennungswert. Das Bett wird zum Blickfang und zieht den Betrachter allein dank einer ebenso einfachen wie außergewöhnlich zusammengerollten Decke in seinen Bann. Foto: Bonaldo | www.bonaldo.it

Ron Gilad ist der neue Creative Director des Mailänder Traditionsunternehmens Danese Milano und eröffnete seine Schaffenszeit mit der Installation „Fragments of Life“, die während der Milan Design Week zu sehen war. Der 1972 in Tel Aviv geborene Designer schwebt bei seinen Entwürfe stets zwischen Abstraktion und Funktion und hinterfragt mit ungewöhnlichen Objekten unsere Wahrnehmung. So kann auch der neue Entwurf „Candlestick maker no.2“ seine Funktion nur in Kombination mit einem anderen Objekt, wie zum Beispiel einem Glas oder einer Vase, erfüllen. Foto: Danese Milano | www.danesemilano.com

 

 

 

 

Kunstvolles Glashandwerk trifft bei Lasvit auf renommierte Architekten und Designer aus der ganzen Welt. Das tschechische Unternehmen, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert, setzt bei der Fertigung auf die traditionelle Glasbläserei und kombiniert das Wissen der Handwerks-Spezialisten mit modernen Entwürfen. Bei der aktuellen Zusammenarbeit mit dem Interior Design Duo Ed Ng & Terence Ngan aus Hong Kong treffen Einflüsse aus dem Osten auf westliche Gestaltungselemente und verbinden sich zu einem zeitlosen Entwurf. „Flux“ vereint die Materialien Glas und Metall, indem verschiedene Ebenen aus Gold und Platin innen, aussen und zwischen den Glasschichten verarbeitet werden. Daraus entsteht eine spannende Lichtbrechung, die an die Spiegelung der untergehenden Sonne im Meer erinnert und eine warme Lichtstimmung kreiert. Foto: Lasvit | www.lasvit.com

Die Objekte des italienischen Labels Qeeboo spielen mit der Wahrnehmung, der Fantasie und der Emotion. So auch die neueste Kollektion, die der Firmengründer und Designer Stefano Giovannoni in Kollaborationen mit international renommierte Gestaltern entwickelt hat. Auch sein eigener Entwurf „Kong“ spielt mit Dimensionen und Funktionen und zeigt die schmale Grenze zwischen Produkt und Objekt bzw. Kunst. Foto: Qeeboo | www.qeeboo.com

2002 gründete Jakub Berdych Karpelis das Design Studio Qubus, das sich auf die Gestaltung mit den traditionellen, tschechischen Materialien Glas und Porzellan fokussiert hat. Die aktuelle Kollektion „Hände hoch“ greift ebenfalls diese beiden Materialien auf und zeigt ein Accessoire-Ensemble aus Kerzenhalter, Tischspiegel und Tablett. Die Besonderheit bei den Alltagsgegenständen ist, das sie allesamt „auf Händen getragen“ werden. Foto: Qubus | www.qubus.cz

Ein besonderes Spiel aus Licht und Farbe kreierte Patricia Urquiola bei ihrem aktuellen Entwurf für Glas Italia. Denn der neue Tisch „Liquefy“ greift das unregelmäßige Dekor von Marmor auf und übersetzt es in verschiedenen Grün- oder Rosatönen auf die Transparenz des Materials Glas. „Liquefy“ ist in verschiedenen Höhen erhältlich und entfaltet besonders in Kombination ein irisierendes Muster. Foto: Glas Italia | www.glasitalia.com

 

 

Mehr Skulptur als Tisch ist der neue „Quasimodo Table“ der italienischen Design-Marke Ronda Design. Dazu bei trägt zum eine die ungewöhnliche Formensprache der Tischbasis. Zum anderen sorgen verschiedene Materialitäten bei der Tischplatte wie schwarzes Glas oder gebürsteter Beton für eine spannende Haptik. Foto: Ronda Design | www.rondadesign.it

Das Thema Ruhe und Rückzug greifen die Italiener von Flexform als Trend auf und zeigen mit ihrer Kollektion „Mood“ die harmonische Kombination von Farben, Formen und Materialien. So stehen beispielsweise sanfte Grüntöne und warme Akzente in Rot neben den natürlichen Materialien Holz und Metall. Besonders deutlich wird die Annäherung an die aktuellen Bedürfnisse des „Einnistens“ bzw. „Cocoonings“ bei dem Sofa „Icaro“, das mit seinen runden Formen den Nutzer auffängt und für ein entspannendes Wohlgefühl sorgt. Foto: Flexform | www.flexform.it

Designer Terri Pecora hat sich bei der Gestaltung dieses Bettes für Zanotta von den Gió Ponti-Kopfteilen der frühen 1960er-Jahre und hierbei explizit von einem aus dem „Hotel Royal“ in Neapel inspirieren lassen. Daher auch der Modellname „Hotelroyal“. „Die eleganten Proportionen und Formen des gepolsterten Kopf- und Fußteils haben eine moderne Vintage-Anmutung. „Ich wollte eine zeitgemäße Version dieses ikonischen Designs schaffen.“ Foto: Zanotta | www.zanotta.it

Der neue Drehstuhl „se:joy“ von Sedus ist ein einfacher, bequemer und vielseitiger Stuhl, der als Antwort auf mehr Flexibilität, Einfachheit und Leichtigkeit in der Büroeinrichtung gilt. Der Stuhl überzeugt mit frischen Membranfarben, die mit filigranen Gestellen in Schwarz oder Lichtgrau markant zur Geltung kommen. Seine grafischen Qualitäten werden mit semitransparenten Membranen in Lichtgrau und Anthrazit besonders betont. Zur technischen Ausstattung gehören eine intuitiv bedienbare Höhenverstellung mit Tiefenfederung, eine zuschaltbare Wippmechanik und ein Fünffußgestell auf Schwenkrollen. Optional stehen ergonomisch ausgelegte Armlehnen zur Verfügung. Foto: Sedus | www.sedus.de

Mit dem Bettrahmen „Camina“ hat der britische Luxusbettenhersteller Vispring seine Kollektion um eine neue Art moderner Betten erweitert. Entworfen wurde er in Zusammenarbeit mit dem Produkt- und Interior-Designer Terence Mesguich Jacquemin vom TJM Design Studie. Der Bettrahmen ist aus einem Stück skandinavischen, FSC-zertifizierten Holz gearbeitet und besitzt ein integriertes Kopfteil. Seine nahtlosen Ecken und eleganten Füße sind exemplarisch für einen minimalistischen Look. Die traditionell eingefassten Kanten sind nahezu unsichtbar, da sie durch die detailfreudige Verarbeitung zu schlanken, klaren Linie verschmelzen. Der eigens für die Matratze entworfene Diwan besteht ebenso wie diese aus speziellen, flachen Federn, die noch mehr Komfort bieten. Foto: Vispring | www.vispring.com

Der Tisch „Home Hotel“ von Poliform ist Teil eines Systems, das auf der Modularität seiner verschiedenen Elemente basiert. Entworfen wurde er von Jean-Marie Massaud. In der runden Variante kann der Tisch mit einer drehbaren Marmorplatte ausgestattet werden, die in einem harmonischen Kontrast zu dem schwarzen Ulmenholz steht. Foto: Poliform | www.poliform.it

Benjamin Hubert kreierte „Tent Chair“ für Moroso – ein Stuhl mit einer komplexen dreidimensionalen Mesh-Konstruktion. Kissen und Seitenteile werden aus einem Stück hergestellt und in einen Stahlrahmen gespannt. Damit entsteht eine ultraleichte Konstruktion, die den Köper umhüllt. Das zu 100% recycelbare Nylon-Mesh ist atmungsaktiv und in Kombination mit den imprägnierten Kissen steht einer Nutzung auch im Freien nichts im Wege. Foto: Moroso | www.moroso.it

Das Wandsystem „Square“ von MDF Italia stammt aus der Designfeder von Bruno Fattorini. Es zeichnet sich durch sein einfaches Design aus, das von allem Überflüssigem befreit wurde und weit entfernt von Dekoration ist. „Square“ verkörpert die Wandlung der Möbel im Wohnbereich weg von großen Bücherregalen und Serviceeinheiten hin zu Einrichtungsobjekten. In der Tat liegt seine Funktion mehr im Zeigen als im versteckten Aufbewahren. Dabei kann es beides. Foto: MDF Italie | www.mdfitalia.it

Die „Kitchen Box“ von Clei ist eine wandelbare Mini-Küche, die in das „Living & Young-System“-Programm des Unternehmens integriert werden kann. Erhältlich in der Basis- und Plus-Version. Die Küche ist an einer Wandeinheit befestigt, die sich wie ein Buch nach rechts oder links öffnen lässt. In geschlossenem Zustand ist die Küche nicht zu erkennen. Mit dem Öffnen senkt sich eine Tischplatte nach unten und verdoppelt damit die Arbeitsfläche. Foto: Clei | www.clei.it

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