Foto: Leicht

Küche im Fokus

Die Küche ist schon lange kein reiner Arbeitsraum mehr. Nicht zuletzt durch die Verschmelzung mit dem Wohnraum hat sie deutlich an Bedeutung gewonnen. Dieser Herausforderung haben sich die Küchenproduzenten gestellt.

Die Küchenbranche hatte in diesem Jahr ihren großen Auftritt im Rahmen der Eurocucina in Mailand und die vierte Ausgabe der LivingKitchen, die vom 16. bis 22 Januar 2017 in Köln stattfindet, steht bereits in den Startlöchern. Über 200 Aussteller werden dann ihre Neuheiten präsentieren. Zuvor allerdings stehen noch die Herbstmessen der Küchenmöbel- und Küchengeräteindustrie (Kernzeit: 17. bis 23. September) auf dem Plan.
Für die LivingKitchen erwartet Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) e.V. eine starke Messe mit sehr gutem Besuch aus Deutschland, aber auch Europa und der Welt: „Wer die weltweit leistungsfähigste Küchenindustrie der Welt hat, braucht auch eine Leistungsshow im eigenen Land. Und dieses Ziel wird Köln erfüllen.“
Die Küche ist heute längst kein „Arbeitsraum“ mehr, sondern ein repräsentativer Ort, an dem Gäste empfangen werden und an dem sinnbildlich der Mittelpunkt des häuslichen Lebens stattfindet. „Dem trägt auch der Trend zur offenen Küche Rechnung. Wohnraum und Küche sind heute verschmolzen, was natürlich auch Anforderungen an die Küche an sich stellt: neue pflegeleichte, schicke Materialien – gerne auch im Mix – wie Edelstahl, Glas, Holzoptik etc., über vernetzte, leise, hochfunktionale Elektrogeräte bis hin zur körpergerechten und stauraumoptimierten Planung sorgen für eine perfekte, moderne Einbauküche“, führt Mangels weiter aus. Gefragt nach den aktuellen Trends in der Küche stellt der AMK-Geschäftsführer eine Tendenz zu mehr Gemütlichkeit fest: „Es finden wieder wärmere Holztöne in der Küche statt. Es wird ein wenig mehr Landhaus zu sehen sein, die Küchen sind nicht mehr ganz so glatt und puristisch.
Natürlich hat das digitale Zeitalter auch in der Küche Einzug gehalten. Mangels nennt einige Beispiele, die keine Zukunftsmusik mehr sind, sondern Realität: Beim Einkaufen einer größeren Menge frischer Lebensmittel, die tiefgefroren werden sollen, kann man schon von unterwegs aus den NoFrost-Einbau-Gefrierschrank per Tablet-PC auf Schnellgefrieren einstellen. Oder ein Blick auf das mobile Endgerät schafft sofort Klarheit, ob auf dem Nachhauseweg ein Stop im Supermarkt nötig ist. Möglich ist dies durch zwei in den Wi-Fi-fähigen Kühlschrank integrierte Kameras die beim Öffnen ein Foto vom Inhalt machen und es auf das Smartphone oder Tablet weiterleiten. Die App liefert außerdem nützliche Ingos zu den Lebensmitteln. „Die neuen Anwendungsszenarien sind vielfältig und gehen über das Steuern und Kontrollieren der Küchentechnik – auch aus der Ferne – weit hinaus“, so Mangels. „Vernetzbare Hausgeräte bieten eine Reihe interessanter digitaler Services, die das Leben flexibler, bequemer und sicherer machen. Die neue Lifestyle-Küche wird damit zur smarten Kommunikationszentrale in Haus und Wohnung.“

Im Folgenden finden Sie einen kleinen Überblick über Neuheiten von der Eurocucina, aber auch schon einen Ausblick auf die Küchenmessen im Herbst. Wir werden uns zukünftig verstärkt dem Thema Küche widmen und Sie über die aktuellen Entwicklungen informieren.

 

Leicht: Eleganz, edle Haptik, Sinnlichkeit und Finesse

Qualität und Langlebigkeit, die Sehnsucht nach Entschleunigung, Geborgenheit und ein natürliches Umfeld waren die Aspekte, die Leicht zu neuen Ansätzen in der Küchenplanung inspiriert haben: Hölzer mit haptisch angenehmen Strukturen, samtige Oberflächen sowie warme und natürliche Farben kontrastieren mit brillantem oder mattem Lack und einer klaren, im Detail äußerst präzisen Küchenarchitektur. Emotionalität verbindet sich mit Rationalität – sinnliche Qualitäten mit Dauerhaftigkeit und Zeitlosigkeit. Im Rahmen der Küchenmeile A30 präsentiert Leicht in seiner Ausstellung im house4kitchen vom 17. bis 23. September unter anderem das innovative Planungskonzept „Evo“, erstmals inszeniert mit dem brandneuen Echtholzprogramm „Valais“ (Foto). Arbeitsplatte und Schrankfronten verschmelzen ineinander und gehen fließend zum Wohnen über – ein sehr hochwertiges und homogenes Erscheinungsbild, das sinnliche Perfektion ausstrahlt. Foto: Leicht

www.leicht.de

Rational: Alles im Fluss

Die Zusammenarbeit mit dem international erfolgreichen Designer Karim Rashid startete die Rational Einbauküchen GmbH bereits 2015. Ziel ist, die Entwicklung eines neuen Designkonzeptes für Küchen, das das Optimum aus zwei Welten kombiniert: die große Kreativität von Karim Rashid und die Affinität von Rational. Und das für sowohl funktionale als auch ästhetische Küchenlösungen. Das Ergebnis dieser Kooperation ist „floo“, ein simples, minimalistisches, aber dennoch „Rational“-Küchendesign.
Charakteristisch sind runde, natürliche Formen und monolitische Elemente. Die besonderen Eigenschaften sind die elegant geformten Fronten, die gleichzeitig als Griff funktionieren. Diese Handschmeichler wirken freundlich und entgegenkommend. Die organischen Formen strahlen einen natürlichen und harmonischen Energiefluss aus. Die gerundeten Fronten werden von in sich ruhenden Quadern begleitet, scheinbar nahtlos übergehend von der Insel bis auf den Boden. Hieraus entsteht ein durch Weite, Leichtigkeit und Wohnlichkeit geprägtes Raumgefühl.
Das auf den ersten Blick schlicht erscheinende Farbschema in unterschiedlichen Weißnuancen kann mit ausdrucksstarken Kontrastfarben wie einem dunklen Purple und einem warmen Zink-Gelb im Innenbereich ausgestattet werden. Als Material für Fronten stehen neben Du Pont Corian auch die vielfältigen Rational-Softlack-Farben zur Verfügung. Arbeitsplatten und Accessoires sind ebenso in DuPont Corian möglich. Erstmals vorgestellt wurde „floo“ im Rahmen der Eurocucina in Mailand. Der Verkaufsstart ist im Oktober 2016. Fotos: Rational

www.rational.de

Marchi Cucine: Gemütliche Wohnlichkeit

In diesem Jahr feiert der italienische Küchenproduzent Marchi Cucine sein 40-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass entwickelte das Unternehmen die Sonderausführung „Lab 40“, eine modulare Küche, die im Zeichen der gemütlichen Wohnlichkeit konzipiert wurde und darauf abgestimmt ist, allen Anforderungen gerecht zu werden. Die Kollektion umfasst eine große Auswahl an Oberflächenfinishs, Farben und Materialien, so dass sie in verschiedene Wohnstile eingebunden werden kann. „Lab 40“ besteht aus vertikalen und horizontalen Modulen, die mit sich abwechselnden offenen und geschlossenen Bereichen den besonderen und originellen Stil der Küche zum Ausdruck bringt. Foto: Marchi Cucine

www.marchicucine.it

Schüller: Zugewinn im Küchendesign

Zur Herbstmesse im house4kitchen in Löhne, die vom 17. bis 23. September stattfindet, zeigt die Schüller Möbelwerk KG unter anderem die Küche „next125 NX 950“. Sie besticht durch ihre Fronten aus Ceramic. Dieser attraktive Werkstoff ist aufgrund seiner Unempfindlichkeit gegen Hitze und Kratzer bzw. Schnitte bereits seit Jahren bei Arbeitsplatten im Einsatz. Ceramic lässt sich facettenreich färben und kann mit haptisch interessanten Strukturen versehen werden. Diese Eigenschaften in Kombination mit der matt schimmernden Oberfläche, machen Ceramic zu einem echten Zugewinn im Küchendesign. Dies sah auch die Jury, des red dot award so und zeichnete im Frühjahr die Ceramic-Front der „next125 NX 950“ mit dem red dot award winner aus. Damit aber noch nicht genug: Schüller kann sich auch für die neue Korpushöhe von 87,5 cm über den begehrten Award freuen. Sie bringt nicht nur mehr Design, sondern auch mehr Stauraum. Obwohl die neue, reduzierte Sockelhöhe von 5 cm aus Designgründen eingeführt wurde, ist es ein willkommener Effekt, dadurch Platz für eine weitere Schublade zu gewinnen.
Im Bild zu sehen ist die „next125 NX 950“ mit Fronten in C2055 Ceramic beton grau Nachbildung mit Wandverkleidung in Asteiche natur gebürstet. Fotos: next125, Schüller Möbelwerk KG

www.next125.de

Alno: Zukunft zum Anfassen

Ihre Premiere erlebte die Designstudie „Alnoattract“ (Foto) im Rahmen der diesjährigen Eurocucina. Damit stellte das Unternehmen seine Innovationskraft und Kreativität unter Beweis. Die bewusste Asymmetrie der Küche bezieht ihre Inspiration aus der Architektur und spielt mit sich anziehenden Gegensätzen – Materialien, Formen, Oberflächen stehen in Spannung zueinander, vermitteln in ihrer Gesamtheit aber Sicherheit und Ordnung. Foto: Alno AG

www.alno.de

Häcker Küchen: Küche neu gedacht

Die diesjährige Hausmesse von Häcker Küchen, die vom 17. bis 23. September in der komplett neuen Ausstellung am Unternehmenssitz in Rödinghausen stattfindet, steht unter dem Motto „Living Spaces“. Damit dokumentiert das Unternehmen, wie flexibel einsetzbar seine Möbel sind und dass sie optisch und funktionell auch bestens außerhalb der Küche funktionieren. Eng daran angelehnt, wurde eine Sonderausstellungsfläche konzipiert, die von internationalen Küchenplanern umgesetzt wurde. In sechs Länderkojen werden unterschiedliche Stilwelten dargestellt, die ausschließlich mit Schränken von Häcker Küchen möbliert sind.
Erst in Mailand im Rahmen der Eurocucina hatte das Rödinghauser Unternehmen mit einer Designstudie des Innenarchitekten und Designers Jochen Flacke von sich Reden gemacht. Mit „Moving Kitchen“ hatte Flacke die veränderten Lebensgewohnheiten reflektiert und für seine Vision der Küche der Zukunft eine sehr alte Bautechnik neu umgesetzt: das Fachwerk. Im Zentrum der Studie steht das sog. Gamefield, ein vertikal aufgestelltes Stahlgerüst, dessen Freiräume mit unterschiedlichen Küchenmodulen individuell vom Benutzer bestückt werden können. Für Veränderung sorgt zudem ein beweglicher Clou: Durch das Gamefield, das Koch- und Essbereich voneinander trennt, schiebt sich eine 23 cm starke bewegliche Arbeitsplatte mit einer Länge von fast fünf Metern. Koch- und Essbereich können durch Verschieben der Arbeitsplatte durch das Gamefield nach Belieben vergrößert und wieder verkleinert werden. Diese auffällige Funktion wird von vielen kleinen Details flankiert. So sind zum Beispiel alle Schränke grifflos. Und mit der Verwendung von strukturiertem Designwerkstoff in Goldbronze und einer Arbeitsplatte in Leichtbeton erhält die Küche ein ultramodernes und gleichzeitig ansprechendes Äußeres. Foto: Häcker Küchen

www.haecker-kuechen.de

Nolte: Konzepte als Schlüssel zum Erfolg

„Ohne Struktur kann ein großes Sortiment schnell überfordern“, erklärt Eckhard Wefing, Geschäftsführer von Nolte Küchen. „Planungswerkzeuge helfen dabei, die Vorlieben unserer Kunden in Sachen Stil, Farbe, Material und Budget herauszufinden.“ Genau diesem Prinzip folgte das deutsche Unternehmen bei der Planung des diesjährigen Messestandes in Mailand – dem ersten Auftritt von Nolte Küchen auf der Eurocucina seit 2006. Unter dem Motto „Für das Leben in der Küche“ setzte das Unternehmen dabei sieben individuelle Wohnwelten um, die einen Einblick in das große Produktsortiment boten. Dabei standen auf dem 300 qm großen Stand Oberflächenstrukturen, kühle Farbtöne und eine klare, moderne Formensprache im Vordergrund. Drei der sieben vorgestellten Küchen widmeten sich dem Holzkonzept, während die vierte Küche mit dem neuen Frontenprgramm „Stone“ ebenfalls den Trend zu naturnahen Dekoren in den Fokus rückte. Auch das Thema Farbe wurde anhand des Mattlackkonzepts und der Front „Carisma“ in einer Küchenplanung veranschaulicht. Zudem stellten zwei Küchen das modulare Konzept „Nolte Neo“ vor – eine Produktlinie die in den drei Themenwelten „Chalet“ (Foto), „Loft“ und „Salon“ zur individuellen Kombination verschiedener Küchen- und Wohnelemente, beispielsweise Regale, Vitrinen und sogar einem Kaminmodul, einlädt. Foto: Nolte Küchen

www.nolte-kitchens.com

SieMatic: Stilwelten die begeistern

In den neuen Showroom in die Mailänder Viale Monte Santo hat die Premium-Marke SieMatic während der diesjährigen Eurocucina im April geladen. Unter dem Motto „Your Lifestyle – Your Kitchen“ gestaltete SieMatic einen inspirierenden Parcours durch die drei Stilwelten „Urban“, „Pure“ und „Classic“, in dem die Gäste die Möglichkeit hatten, die neuen Produkte und Konzepte des Löhner Unternehmens kennenzulernen. Dabei inszenierte SieMatic nicht nur die Möbel sowie aktuelle Farben und Materialien – im Besonderen standen ganzheitliche Raumplanungskonzepte in den zeitgemäßen Stilwelten im Vordergrund. So beschreibt die SieMatic Stilwelt „Urban“ eine Kombination von offenen und geschlossenen Möbeln in hochwertigen Materialien, die für eine wohnliche Atmosphäre sorgen. Unterstrichen wird die flexible Planung der urbanen Wohnwelt von besonderen Elementen, wie z.B. einem Kräutergarten, der die Natur ins Zentrum der Wohnung rücken soll. Als Highlight der Stilwelt stellte das Unternehmen „SieMatic29“ vor – eine neue Interpretation des traditionellen Küchenbüfetts, das in Zusammenarbeit mit dem Berliner Designer-Team Kinzo entstand und als multifunktionales und flexibles Solitärmöbel überzeugt (Fotos). Im Mittelpunkt der Stilwelt „Pure“, die zeitlose Eleganz durch hochwertige Materialien und eine Reduktion aufs Wesentliche verkörpert, stehen neu entwickelte Fronten mit filigranen, 6,5 mm schmalen Rahmen und passenden Seitenwangen. Abgerundet wird der pure und edle Look durch Arbeitsplatten in 6,5 mm-Optik in Ceramic, Compositestein und Edelstahl. Mit der Stilwelt „Classic“ setzt SieMatic die langjährige Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Designer Mick De Giulio fort. Charakteristisch ist hier ein kreativer Material-Mix aus Glas, Edelstahl und Holz, der die Detailverliebtheit der Klassik mit der Klarheit der Moderne verbindet. Foto: SieMatic

www.siematic.com

Miele: Eine Vision der Zukunftsküche

Zum ersten Mal war Miele in diesem Jahr – zusätzlich zum Stand auf der Eurocucina – im Mailänder Designdistrikt Zona Tortona präsent. Und zwar mit „The Invisible Kitchen“, einer Vision der Zukunftsküche. Die „unsichtbare Küche“ war eine ringförmige Installation von acht Metern Durchmesser und mehreren Tonnen Gewicht. Zwei Köche bereiteten ein 3-Gänge-Menü zu und wurden dabei von einem virtuellen Kochassistenten unterstützt. Dieser stellte Rezepte zusammen, wog Zutaten ab, gab Tipps für die richtige Zubereitung und den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Der Kochassistent berücksichtigte die Vorkenntnisse des Benutzers und griff erst ein, wenn etwas schief zu gehen drohte. Vorrangig diente er der Inspiration. Unsichtbar ist die Küche in dem Sinne, dass keine einzelnen Geräte im Vordergrund stehen, sondern die Bedürfnisse des Benutzers in den Fokus gerückt werden. Die Technologie der „Invisible Kitchen“ kommt dabei aus Forschungsszenarien und Projekten des Miele Designcenters.
Realisiert wurde die Installation von der Agentur Whitevoid. Als Spezialisten für Inszenierungen sind sie unter anderem mit der Berliner Lichtgrenze zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls bekannt geworden. Foto: Miele

www.miele.de, theinvisiblekitchen.miele.com

 

Schock: Mehr als „nur“ Spüle

Unter dem Motto „Colour your life“ präsentiert der Granitspülenhersteller Schock vom 17. - 22. September auf der area30 im Rahmen der Fachmesse „Küchenmeile“ seine neuesten Produkte und Innovationen.
Dazu lädt das Unternehmen auf einen neuen, farbenfrohen Messestand auf dem die Besucher in die Welt der Granitspüle eintauchen können. Unter anderem wird gezeigt, wie sich Spülen durch clevere Accessoires und Funktionen als Kochhelfer engagieren (Foto). Außerdem stellt Schock neue Farbnuancen vor, die von aktuellen Mode- und Interior-Design-Strömungen inspiriert wurden. Darunter auch die Trendfarbe Grau, die Schock mit den Nuancen Silverstone und Asphalt aufgreift. Foto: Schock

www.schock.de

Gaggenau/Occhio: Perfektes Zusammenspiel

Die beiden Unternehmen Gaggenau und Occhio verbindet neben einer hohen Produktqualität und einer besonderen Detailfreude auch das zeitlose Design. Aus dieser Übereinstimmung der Markenkompetenzen entstand eine besondere Kooperation: Alle Showrooms des Herstellers exklusiver Küchengeräte werden mit Produkten des Unternehmens Occhio beleuchtet. Verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung ist dabei das Münchner Architekturbüro Einszu33, das die Corporate Architecture von Gaggenau bereits in vielen internationalen Showrooms verwirklicht hat. Während die Räumlichkeiten die Markenwelt von Gaggenau zeigen, greift jeder einzelne auch lokale Gegebenheiten und kulturelle Elemente auf. So verbreiten beispielsweise im chinesischen Guangzhou die Occhio Strahler „Più“ in Kombination mit großen Messingnetzen, die an die traditionelle Austernzucht des Pearl River Deltas erinnern, ein besonders warmes Licht (Foto). Aber auch in London, Wien oder München rücken die Strahler und Leuchten von Occhio die Szenerie der Gaggenau Showrooms ins rechte Licht. Dabei sorgen in die Decke eingelassene „Più piano“ Strahler für eine blendfreie Grundbeleuchtung und das richtige Licht zum Arbeiten, Schneiden und Kochen. Um die vertikalen Schrankwände mit den Gaggenau Geräten zu inszenieren, setzen die Architekten die Schienenstrahler „Più RS track“ oder „lui Zoom track“ ein, die mit ihrem puristisches Design und dem Occhio-typischen Lichtkegel überzeugen. Die zeitlose Glaskugelleuchte „Divo“ unterstreicht das elegante Ambiente der Räume über Tischen und Tresen.

www.gaggenau.com, www.occhio.de

Hi-Macs: Skultpturales Küchendesign

Mit dem Küchensystem „Simone Piva“ präsentiert die Acrylstein-Marke Hi-Macs von LG Hausys die neueste Kollaboration in puncto Küchenarchitektur. Der Entwurf des gleichnamigen Designers und Kunsthandwerkers Simone Piva vereint geometrisch angeordnete Elemente mit der Funktionalität des Materials Hi-Macs. Denn der Acrylstein erlaubt eine Verarbeitung ohne Fugen, was den Eindruck erweckt, dass jedes Stück aus einem einzigen, großen Materialblock geschaffen wurde. Ebenso überzeugt das Material mit seinen Pflegeeigenschaften: Durch die porenfreie Oberfläche verhindert der Acrylstein das Eindringen von Bakterien und Schmutz und ist somit leichter zu reinigen. Zudem entwickelte Piva eine Abdeckung der Küchen-Funktionselemente aus Acrylsteinplatten, was für ein elegantes, klares und einheitlich weißes Erscheinungsbild sorgt. Als Maßanfertigung kann die Küche auf die individuelle Architektur des Hauses angepasst werden – skulptural und in Reinweiß dennoch minimalistisch zurückhaltend. Foto: Tiziana Arici

www.himacs.eu

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