Die vier Messen Heimtextil, Domotex, imm cologne und Bau bildeten im Januar nahezu das gesamte Spektrum der Einrichtungsbranche ab. Foto: Raidel

Interior Dreams: Mit Schwung in das neue Einrichtungsjahr 2017

Vier Messen – Heimtextil, Domotex, imm cologne und Bau – bildeten im Januar nahezu das gesamte Spektrum der Einrichtungsbranche ab. Im Vordergrund stand dabei das „Kleine“, also die Details der Produkte, ihre Verarbeitung bzw. ihrer Weiterverarbeitung. Umgekehrt lassen sich die Trends beschreiben. Hier nimmt das Große, also die Megatrends, starken Einfluss. Dabei kann die Individualisierung als große Klammer gesehen werden. In unserer aktuellen Ausgabe InteriorFashion 1|2017 stellen wir Ihnen eine Auswahl von Produkten vor, die wir auf den vier Messen entdeckt haben – hier finden Sie weitere Highlights aus Frankfurt, Hannover Köln und München.

Lebendiger Prozess

Zur imm cologne präsentierte Wittmann die Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit dem spanischen Designer Jaime Hayon, die im vergangenen Herbst mit der Präsentation der  Kollektion „Wittmann Hayon Workshop“ gestartet ist. Beide Seiten verstehen sie als lebendigen, andauernden Prozess, in dem einzigartige Möbelstücke für jeden Bereich des Lebens entstehen. So auch mit dem neuen Bett „Wings“. Charakteristisch sind die schwenkbaren Seitenflügel, die ein Wechselspiel zwischen Intimität und Offenheit ermöglichen. Lederbezogen Nachttische sowie Leseleuchten mit verstellbaren LED-Punktstrahlern werden von einem zarten, schwarz pulverbeschichteten Gestänge getragen. Foto: Wittmann, www.wittmann.at

Filigran und ungewöhnlich…

… ist die neue Beistelltischserie „Yalla“ von Formvorrat. In Zusammenarbeit mit Designer Alexander Klein hat Inhaber Dieter de Haas ein Tischuntergestell aus 4 mm Stahldraht entwickelt, das garantiert die Blicke auf sich zieht. In Kombination mit den unterschiedlichen Tischplatten ergibt sich schließlich eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten. Foto: Formvorrat, www.formvorrat.net

Spannende Durchblicke

„Blow“ von Draenert – vorgestellt zur imm cologne – vereint zwei Materialien: Stein und Glas. Der Fuß aus Naturstein erdet den Tisch und ist der perfekte Konterpart der Oberseite, die in einem aufwändigen Verfahren aus mundgeblasenem Glas gefertigt wird. Der Kontrast der Platte zum Fuß wird zum Stilelement. Der Glaskörper bietet spannende Durchblicke, egal ob transparent oder farbig-transluzent. Foto: Draenert, www.draenert.de

Konsequente Erweiterung

Nach der Vorstellung im vergangenen Jahr hat die Kollektion „Ten“ von Conde House zur diesjährigen imm cologne eine Erweiterung erfahren. Die Formensprache des variantenreichen und filigranen Massivholzstuhls (Foto) wurde in einen Sessel mit maximalen Sitzkomfort übertragen. Eine neue Bank im „Ten“-Design, das übrigens von Michael Schneider stammt, komplettiert das Thema Sitzmöbel und erweitert die Planungs- und Einsatzmöglichkeiten. In den Massivholztischen der Kollektion setzt sich schließlich der Grundgedanke von „Ten“ fort. Platten, verfügbar komplett in Massivholz oder mit Melamineinlage, schweben nahezu auf einem Massivholzgestell mit leichter Anmutung. Foto: Conde House, www.condehouse.de

Vom Reißbrett auf den Messestand

Ganz im Zeichen der Farbklaviatur von Le Corbusier stand der Auftritt von Dauphin Home, einer Marke der Dauphin Human Design Group, auf der imm cologne. Das Möbelsystem „Bosse modul space“, dessen Korpus-Paneelen und Fronten den Kunden ab sofort in 12 ausgewählten Farbtönen von Le Corbusier angeboten werden, wurde mit den „Les Couleurs Le Corbusier“-Partnern Anker (Teppichboden), Arte (Tapeten) und Keim (Wandfarben) gekonnt in Szene gesetzt. Foto: Dauphin Home, www.dauphin-group.com

Vielseitiger Charakter

e15 zeigte zur imm cologne das modulare Sofa „Kerman“ von Philipp Mainzer und Farah Ebrahimi. Dabei konzentrierte sich die Marke auf die unterschiedliche Kombination der Sitzmodule, Armlehnen und Poufs und betonte so den vielseitigen Charakter des Sofas-Systems. Foto: e15, www.e15.com

Für eine gute Nachtruhe

In diesem Jahr stellte Auping zur imm cologne mit den Modellen „Original“, „Criade“ und „Kiruna“ sein neues Boxspring-Sortiment vor. Jedes hat seinen eigenen Stil und Charakter. Das Foto zeigt das Modell „Original“ mit Kopfteil „Portofino“. Gefertigt werden die verschiedenen Schichten aus nachhaltig, qualitativ hochwertigen und luftdurchlässigen Materialien. Der Spiralboden und die Taschenfedern sorgen für die stabile und langlebige Basis des Bettes. Die stoffbezogene Matratze bietet ergonomische Unterstützung auf der Grundlage des Körpergewichts, der Größe und der Schlafhaltung, während die Schlafauflage die persönlichen Vorlieben in Bezug auf Liegekomfort berücksichtigt. Sowohl der Bezug der Matratze wie auch des Toppers ist abnehm- und waschbar. Das gesamte Auping Boxspring-Sortiment ist in einer Vielzahl von Farben erhältlich, darunter die Trendfarben Forest Green, Clay, Coral Red, Cool grey und Warm Grey. Foto: Auping, www.auping.de

Grau in all seinen Facetten

Im Mittelpunkt des Auftritts von DLW Flooring auf der Bau stand die „Scandinavian Collection“. Die Linoleum-Kollektion präsentiert sich in 19 unterschiedlichen Grautönen. Integriert in die Palette der „beautiful greys“ bekommen die Farbtöne der beliebten Linoleum-Dessins „Marmorette“, „Colorette“, „Uni Walton“, „Lino Art Alumino“ und „Lino Art Bronce“ einen neuen Look. Zusätzlich gibt es drei Neuheiten: „Marmorette Wave“ erscheint aus der Weite wie uni, besitzt aber den Hauch einer bewegten Musterung, die den Boden weniger schmutzanfällig macht. Moderne Eleganz strahlt „Lino Art Bronce“ mit einem Schimmer von Kupfer aus; leuchtend warme Metallpigmente changieren mit einem kühlen Grau. Ein weiterer Eyecatcher der Linoleum „Scandinavian Collection“ ist „Marmorette flashy asphalt grey“ mit kräftig gelben Farbakzenten. Foto: DLW Flooring, www.dlw.de

Neue Generation

Erstmals traten Tarkett und Desso gemeinsam im Rahmen der Bau auf. Unter dem Motto „The Walk of Life“ zeigten die beiden Bodenbelagshersteller für jedes Lebensalter und jede Lebenssituation die richtige Lösung. Neben dem neuen Designbelags- und Linoleumsortimenten präsentiert Tarkett weitere Bodenkategorien, die einen echten Mehrwert liefern. Dazu zählt eine Weltneuheit im Segment der Hochleistungsböden. „iQ One“ ist der erste homogene Bodenbelag mit Cradle-to-Cradle Gold Zertifikat – ohne PVC und ohne Weichmacher. Zudem wurde er mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. „iQ One“ steht für die perfekte Balance zwischen Ästhetik, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Diese neue Generation von Bodenbelägen ist für den Einsatz in öffentlichen Bereichen sowie Einrichtungen im Gesundheits- und Bildungswesen entwickelt worden und eignet sich ideal für Projekte, bei deren Ausschreibung kein PVC erlaubt ist. Auch Krankenhäuser und Seniorenheime setzen verstärkt auf Wohlfühlaspekte und Materialgesundheit. Foto: Tarkett, www.tarkett.com

Neues Produktsortiment

„Inspirations close to you“ lautete das Motto des Pfleiderer-Auftritts zur Bau. Dort stellte der Holzwerkstoffersteller erstmals sein neues Produktsortiment vor. Herzstück ist hierbei die „Design-Kollektion 2017-2020“. Eine weltweit gültige Auswahl von 360 Dekoren, die auf zukunftsorientierten Interior-Trends und zeitgemäßen Farb- und Lebenswelten basiert. Diese wurden in elf Farbwelten gegliedert, die verschiedene Wohn- und Gestaltungsstilen entsprechen. Damit der Kunde angesichts der großen Auswahl den Überblick behält, wurden quer durch die drei Produktbereiche Rohspan/Faser, Melaminbeschichtung und HPL/Elemente Programme für verschiedene Einsatzzwecke und Kundengruppen gebildet: Das Angebot erstreckt sich vom klassischen Möbel- und Innenausbau über den Leichtbau und Brandschutz bis hin zu besonders ökologischen Produkten und solchen für konstruktive Zwecke. Darüber hinaus führt Pfleiderer auch elektrostatisch ableitfähige Holzwerkstoffe, Echtmetal-Veredelungen und kundenindividuelle Digitaldrucke im Programm. Foto: Pfleiderer, www.pfleiderer.com

Fließende Formvollendung

Im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts der Hasenkopf Industrie Manufaktur stand „Splash“ – eine Komposition aus Waschtisch, Dusche und Badewanne, die die drei zentralen Bereiche des Badezimmers zu einem organischen Körper verschmelzen lässt. Für das Designer-Stück nach dem Entwurf von Vietzke & Borstelmann Architekten wurde der Mineralwerkstoff „Corian“ von DuPont thermisch verformt und nahtlos verklebt. Transparente, konische Acryl-Inlays erzeugen eine Anmutung von Wassertropfen auf der Oberfläche. Darunter verbaute LEDs beleuchten das Objekt je nach Stimmung in den gewünschten Farben. Obwohl das außergewöhnliche Objekt mechanisch gefertigt wurde, dient es als Schlüsselprojekt für die von Hasenkopf entwickelte Gießtechnik. Mit „Miraklon“ hat das Unternehmen dazu einen gießfähigen, acrylgebundenen Mineralwerkstoff kreiert und in jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Serienreife gebracht. Je nach Stückzahl, Farbe oder Komplexität der Form können verschiedenen Produktionsverfahren kombiniert werden. Dabei kommt Hasenkopf die langjährige Erfahrung in der mechanischen und thermischen Verarbeitung von „Corian“, „Hi-Macs“ und weiteren Mineralwerkstoffen zugute. Foto: Hasenkopf, www.hasenkopf.de

Einfach und schnell

Neuheiten aus den Bereichen Building Materials sowie Flooring und Interior präsentierte die Swiss Krono Group zur Bau. Zu den Highlights zählt das „Swissclic Panel“ – eine Wand- und Deckenlösung, die ganzheitliche Raumkonzepte ermöglicht. Das präzise „Clic“-System erlaubt eine einfache, schnelle Montage ohne Spezialwerkzeug. Die einzelnen Teile werden fugenlos zu einer großen Fläche zusammengeclickt. Zur Verfügung stehen Reproduktionen von echten mineralischen Oberflächen und natürlichen Holzstrukturen. „Swissclic Panel“ ist zudem schwer entflammbar und für den Einsatz in Küche und Bad, außerhalb des Spritzwasserbereichs, geeignet. Abriebfeste, lichtechte Oberflächen geben der Wand- und Deckenlösung von „Swissclic Panel“ zudem eine lange Lebensdauer. Foto: Swiss Krono Group, www.swisskrono.com

Größtmögliche Vielfalt

Unter dem Motto „Premierenfieber“ zeigte Egger auf der Bau Neuheiten aus seinen drei Produktbereichen Möbel und Innenausbau, Fußboden und Holzbau. Das Highlight war zweifelsohne die Markteinführung der neuen Egger-Kollektion „Dekorativ 2017 – 2019“, in der der Holzwerkstoffhersteller Dekor- und Oberflächenneuheiten sowie ein erweitertes Produkt- und Serviceangebot für Handel, Handwerk und Architektur bündelt. Neun Stilwelten – „Colour meets Nature“, „Handcrafted“, „Nordic Style“, „Living Nature“, „Effective Surfaces“, „Loft Living“, „Industrial Style“, „Modern Classics“ und „Colour Systems“ – geben den insgesamt 300 Dekoren eine designorientierte Bühne. Die neue Kollektion ist die Antwort auf schnelllebige Trends, eine zunehmende Sortimentskomplexität und die immer kürzer werdende Lebensdauer von Produkten. Foto: Egger, www.egger.com

Die Schätze der Natur

Mit frischen Farben, floralen Mustern und von der Natur inspirierten Dessins bringt das Unternehmen Gardisette den Frühling in Form seiner neuen textilen Kreationen. So zeigt der Artikel „Jardin“ zarte Blumen und Gräser in Aquarelloptik auf einem semi-transparenten Leinenfond. Dazu bildet der weiche Chenille-Artikel „Fay“ mit seinem voluminösen, wärmeisolierenden und schalldämpfenden Material das perfekte Pendant. Auch in der Farbigkeit harmonisieren die beiden Artikel: Horizontale, weich ineinanderfließende Streifen in zarten Grün- und Senftönen greifen die Nuancen der Gräser aus „Jardin“ auf. Den Trend Natur setzte Gardisette auch in der Standgestaltung kreativ um: Die Artikel „Jardin“ und „Fay“ wurden, locker mit Lederbändern verknotet, an der Vorhangstange eingehängt. Foto: Gardisette, www.gardisette.de

Textilien in Bewegung

Bereits zum fünften Mal lud das Unternehmen Trevira seine Kunden zur Teilnahme an der „Fabric Creativity Competition“ ein. Das Thema des Stoffwettbewerbs 2017 lautete „Mobility“ – die Stoffeinreichungen sollten sich dementsprechend auf Orte und Verkehrsmittel beziehen, die Teil unseres heutigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitsraumes sind. Anlässlich der Heimtextil 2017 fand die Bekanntgabe der Gewinnerstoffe in den Kategorien Hotel Room/Apartment, Hotel Lobby/Restaurant, Kreuzfahrtschiff, Transport (Bahn/Bus/Flugzeug), Flexible Arbeitswelten sowie Autonomes Fahren/Elektromobilität. Ausgezeichnet wurden insgesamt 17 Stoffe, die die Kriterien Innovationsgrad, technische Ausführung, Trendbewusstsein, Zusatzfunktionen sowie die Anforderungen im Bereich Mobilität erfüllten. Unser Bild zeigt die Gewinner der Trevira „Fabric Creativity Competition 2017“: (v.l.n.r.) Rubelli, Rubelli, Création Baumann, Giorgio Piovano, E. Schoepf, Johan van den Acker, JAB, Fine Textilverlag, Gebrüder Munzert, Delius, Johan van den Acker, Pugi, Création Baumann, Rubelli, Johan van den Acker, Pugi, Teksko Kadife, Gerriets. Foto: Trevira, www.trevira.com

Neuer Markenauftritt

Mit einem völlig neuen Markenauftritt und einem neuen Kommunikationskonzept startet das Unternehmen Drapilux in das Jahr 2017. Um den Markenkern, nämlich die Herstellung intelligenter Textilien in den Fokus zu rücken, positioniert sich das Unternehmen nun mit dem neuen Claim „Intelligence woven in“, zu Deutsch „gewebte Intelligenz“. Um diesen Claim auch visuell zu kommunizieren, kennzeichnen vier Farben die intelligenten Funktionen der Drapilux-Stoffe, die flammhemmend, akustisch wirksam, geruchshemmend und antibakteriell sind. Anlässlich der Heimtextil wurden diese vier „inneren Werte“ der Textilien sogar in Form von symbolhaft dargestellten Stoffnachbildungen sichtbar (Foto). Foto: Drapilux, www.drapilux.com

Die Poesie der Konstruktion

Mit dem neuen „Split Chair“ von Daniel Lorch präsentiert Tecta ein Stahlrohrmöbel, das moderne Technologien mit einer klassischen und minimalistischen Formensprache  vereint. Die Idee zur Form hatte Daniel Lorch bei „anatomischen Studien“ des Materials, bei denen er das Rohr aufspaltete und vom Ergebnis begeistert war. Sieben Jahre lang suchte das Designtalent dann nach Möglichkeiten, diesen Gestaltungsgedanken umzusetzen und fand im Unternehmen Tecta den passenden Partner. So sind heute die neuesten Techniken aus den Tecta-Werkstätten, wie z. B. das Freiformbiegen und das 3-D-Laserschneiden entlang eines gekrümmten Objekts, für den Split-Chair im Einsatz. Damit greift der Entwurf von Daniel Lorch auch die Tradition vieler Tecta-Produkte, nämlich die Auslotung produktionstechnischer Grenzen, auf. Foto: Tecta, www.tecta.de

Die neue Wohnlichkeit

Der Berliner Hersteller für modulare Einrichtung, System 180, präsentierte zur imm cologne mit der „Black Line“ erstmals seine neue, matt-schwarze Oberfläche für die Struktur des System-Möbels. Die neue Optik der Rohrstruktur steht für eine klare, konstruktive Gestaltung mit zeitgemäßer Materialität und Ästhetik und zeichnet markante, grafische Linien um Flächen und Körper des Möbels. Gleichzeitig sorgt die Beschichtung für eine angenehme, warme Haptik und eine wohnliche Ausstrahlung. Unterstützt wird diese neue Wohnlichkeit von verschiedenen Oberflächen, die neben 11 Unidekoren in klassischen und bunten Farben auch zwei edle Echtholzfurniere umfassen. So entstehen nahezu unendliche Kombinationsmöglichkeiten von Maßen, Oberflächen und passenden Zubehören, die dem Anspruch des Unternehmens an Gestaltungsfreiheit entsprechen. Foto: System 180, www.system180.com

Inspirierende Inseln

Texturen und Farben der Natur sowie das Facettenreichtum besonderer Inseln dieser Welt standen Pate für die aktuellen „Sahco Collection 2017“. Bei der Entwicklung der Kollektion lag der Fokus auf modernen, trendigen Farben und dem Spiel mit geometrischen Formen, aber auch auf einer bewusst vereinfachten Designsprache. So überraschen die neuen Stoffe vor allem durch spannungsreiche textile Strukturen, die aus der Kombination von grob strukturierten Flachgeweben mit edlen Velours oder feinen,  transparenten Stoffen entstehen. Die klare Farbpalette unterstreicht den Charakter der Kollektion und kreiert unverwechselbare Wohnwelten. Foto: Sahco, www.sahco.de

Perfekt für's Objekt

Der Textilverlag Romo präsentierte zur diesjährigen imm cologne erstmals eine Objekt-Kollektion der Marke Villa Nova. Speziell für diesen Bereich entwickelt, vereinen die Stoffe alle technischen Standards für die Anwendung im Hospitality-Sektor mit dem Design- und Qualitätsanspruch des Textilverlags. So bestehen alle Stoffe der insgesamt acht Kollektionen aus 100% Trevira CS-Garnen und sind dementsprechend schwer entflammbar. Darunter auch der Artikel „Mira“, ein lebendiger Samt mit opulentem Flor und geschmeidiger Haptik. „Mira“ eignet sich besonders als Möbelbezugsstoff und ist in einer umfangreichen Farbpalette von 37 Nuancen erhältlich. Foto: Romo, www.romo.com

Schlicht und flexibel

Anlässlich der imm cologne 2017 zeigte der Schweizer Möbelhersteller Girsberger sowohl Programmerweiterungen als auch Neuentwicklungen. Darunter auch der schlichte aber flexible Massivholztisch „Estudio“. André Bolliger stellt in seinem Entwurf den Esstisch in das Zentrum des Lebens – als Treffpunkt, Ort der Kommunikation und des gemeinsamen Essens. „Estudio“ soll, ebenso wie die Bedürfnisse der Menschen, individuell und flexibel sein. Die stabile Konstruktion aus zwei A-Fussgestellen und zwei längslaufenden Stahlprofilen tragen eine Tischplatte aus querverleimten Massivholzbrettern, die je nach Bedarf um bis zu 100 cm verlängert werden kann. Die quer verlaufende Laufrichtung des Holzes sorgt dafür, dass sich die Auszugselemente fast nahtlos mit der Tischplatte verbinden. „Estudio“ ist in den zwei Holzarten Nussbaum und Eiche in einer Basisgröße von 220 cm x 100 cm erhältlich. Foto: Girsberger, www.girsberger.com

Für alle Eventualitäten

Mit dem Thema „Streifzüge“ präsentierte sich Nya Nordiska während der diesjährigen imm cologne. Dabei stand nicht nur die neue Kollektion, die in drei Themenwelten von Streifzügen und ganz wortgetreu von Streifenmustern inspiriert ist, unter diesem Motto. Auch der von Sebastian Herkner gestaltete Messestand inszenierte die Kollektion in einer  besonders filigranen Art – mit wehenden Stoffbahnen, die Ein-, Aus- und Durchblicke ermöglichten. Die drei Themenbereiche Creative Concept, Pure Perfection und Luxury Life eröffnen ein großes Spektrum an Textilien, die allen Anforderungen gerecht werden – von Casual bis Glamour und von Naturfasern bis hin zu schwerentflammbaren Qualitäten. So greift der Transparentstoff „Piccadilly“ (Foto) aus dem Segment Creative Concept das Motto „Citylife“ auf und erinnert mit scheinbar schwerelosen Farbtupfen an ein von Hand gemaltes Aquarellbild. Foto: Nya Nordiska, www.nya.com

Unterwegs zu Hause

Christian Fischbacher präsentierte sich zur imm cologne gewohnt farbenfroh, elegant und mit einer ganz neuen Leuchtenkollektion. Zudem erweiterte das Schweizer Familienunternehmen sein Sortiment um die Hotel-Kollektion „Executive Suite“, das Reisenden in aller Welt auch unterwegs ein Zuhause-Gefühl vermitteln soll. Die hohe Qualität der verarbeiteten Baumwolle sorgt hierbei nicht nur für den gewünschten Komfort sondern ermöglicht auch die hohe Beanspruchung der Bettwäsche-Kollektion. Neben der Atmungsaktivität und der nachhaltigen Verarbeitung steht bei „Executive Suite“ die Individualisierung im Vordergrund: ab einer bestimmten Mindestmenge lässt sich sowohl in der Bettwäsche-, als auch in der Frottier-Hotelkollektion das jeweilige Hotellogo einweben oder aufsticken. Abgerundet wird die Kollektion mit einem erlesenen Bettwarensortiment aus Kissen und Duvets. Foto: Christian Fischbacher, www.fischbacher.com

Stimmige Komposition

Mit acht Neuheiten und Erweiterungen bestehender Produktfamilien wartete KFF zur imm cologne auf. Darunter auch die neue Dining- und Lounging-Familie „Arva“, die herausragendes Design mit außergewöhnlichem Komfort verbinden soll. Bei dem Entwurf hat sich das KFF Design-Team von einer Idee des Geschäftsführers Jens Lewe inspirieren und damit das Mid-Century Design von Sitzmöbeln wiederaufleben lassen. Zum „Arva“ Sessel zeigte KFF die zum jeweiligen Gestell (Drahtkufen- oder drehbares 4-Fuß-Sterngestell) gestalteten Ottomanen sowie einen Beistelltisch aus Rauchglas, der mit dem passenden 4-Fuß-Sterngestell neben Sessel und Ottomanen eine stimmige Komposition ergibt. Der „Arva“ Stuhl greift die Schichtholzschale und die Gestelle der „Arva“-Lounge- Familie auf und interpretiert das Sitzmöbel für den Essbereich. Foto: KFF, www.kff.de

Französische Lebensart

Um den wachsenden Markt in Deutschland und Osteuropa zu konsolidieren und die Beziehungen zu Partnern aus aller Welt zu festigen, präsentierte sich die französische Marke Roche Bobois erstmals auf der imm cologne. Im Fokus des Auftritts stand der Klassiker „Mah-Jong“, ein modulares Sofa-System, das bereits im Jahr 1971 von dem deutschen Designer Hans Hofer entworfen wurde und seither mit verschiedensten Stoffen von Missoni Home oder Jean-Paul Gaultier immer wieder neu inszeniert wurde. Roche Bobois begeisterte aber auch mit einer neuen Zusammenarbeit: Eine außergewöhnliche Kollektion, die mit dem französischen Architekten Jean Nouvel bei einer Ausstellung zu seinen Ehren im Pariser Musée des Arts Décoratifs vorgestellt wurde. Die neuen Produkte, der Tisch „Li-Da“ (Foto) und die Säule „Li-Do“ bestehen vor allem durch ihre strenge, architektonische Formensprache und Farbgebung. Foto: Roche Bobois, www.roche-bobois.com

Design für Vierbeiner

Die Marke MiaCara zeigte auf der Möbelmesse in Köln erstmals seine Designmöbel-Kollektion für Haustiere. Da sich das Verhältnis zwischen Mensch und Tier in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat und vor allen Dingen Hunde und Katzen unseren Lebensraum teilen, hat sich MiaCara zur Aufgabe gemacht, auch für die Vierbeiner in unserem Leben designorientierte Möbel zu entwerfen. Durch die Wahl der Materialien, Farben und Formensprache bietet die Kollektion eine große Auswahl an unterschiedlichen Produkten mit einer modern puristischen Anmutung. Eine der Neuheiten für 2017 ist „Albergo“, ein modulares Katzenmöbel, das vom Designteam Ding3000 für MiaCara entworfen wurde. Bereits das Grundelement bietet ausreichend Kratz- und Kletterfläche, während mit mehreren, horizontal und vertikal kombinierten Grundelementen ganze Kletterlandschaften entstehen. Dabei macht „Albergo“ auch als Raumteiler eine gute Figur. Foto: Mia Cara, www.miacara.com

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