USM Möbelbausysteme überzeugte mit einer Inszenierung des Design-Studios HEAD Genève. Alle Fotos: Designersʼ Saturday by Anne Morgenstern, Daniel Sutter

Designers' Saturday 2016

Anfang November öffneten die fünf Schweizer Unternehmen Creation Baumann, Girsberger, Glas Trösch, Hector Egger Holzbau und Ruckstuhl ihre Produktionshallen in Langenthal, um gemeinsam mit anderen,  renommierten Herstellern, Newcomern und Hochschulen den 16. Designers' Saturday zu feiern. Rund 15.000 Besucher feierten mit und lieferten erneut den Beleg, dass die Veranstaltung im November das Zentrum der Schweizer Architektur- und Designszene abliefert. Denn einzigartig ist nicht nur der Ort der Präsentation, sonder auch die Inszenierung selbst. Die Projekte der Aussteller werden im Vorfeld der Veranstaltung bewertet und ausgewählt. Während des Events werden dann die besten Ideen von einer Fachjur mit Preisen ausgezeichnet.  „Wir sind stolz, dass die Aussteller es auch dieses Jahr verstanden haben, den Unterschied zwischen einer Inszenierung ihrer Visionen und einer normalen Messe aufzuzeigen“, erklärt Paul Schär, Präsident des Designers' Saturday. Für die diesjährige Ausgabe wurde ein neues Jurierungssystem eingeführt, das die Aussteller – je nach Unternehmensgröße – in die vier Kategorien XL, L, M und Carte Blanches aufteilt. Für jede Kategorie wurden die Auszeichnungen Gold, Silber und Bronze vergeben.

www.designerssaturday.ch

Gewinner der Kategorie XL ist die Firma Dietiker, einer der führenden Hersteller für Sitzmöbel in der Schweiz. Direkt an den Stahlträgern der Produktionshalle von Girsberger wurden verschiedene Stühle zu Schaukeln umfunktioniert und sorgten so für einen spielerischen Kontakt zwischen Möbel und Besucher.

Ebenfalls in der Kategorie XL mit Silber ausgezeichnet wurde das Unternehmen Horgenglarus mit einer Inszenierung des Design-Büros Hürlemann AG. Stephan Hürlemann kreierte aus Stuhlteilen von Horgenglarus sechs Riesen und einen Zwerg. Die Besucher konnten über Holzringe und Zugseile die Stuhlwesen zum Leben erwecken.

Eine duftende Inszenierung präsentierte Arwa in Zusammenarbeit mit dem Designteam VSI.ASAI/BUREAU HINDERMANN/MACH Architektur/RIGLING Innenarchitektur. Denn das Bureau Hindermann hat für Arwa aus 1200 Seifen einen Lüster in Form eines hängenden Wasserwirbels und somit ein olfaktorisches Erlebnis kreiert. Zusammen mit den auf weichen Frotteetüchern liegenden Armaturen wurden die Besucher eingeladen, die Produktwelt von Arwa zu entdecken.

Mit einem augenzwinkernden Auftakt wurde man spielerisch an die Möbel und Leuchten von schindlersalmerón und Lichtprojekte Christian Deuber herangeführt. Für den Entwurf verantwortlich zeichnet Moritz Schmid, der mit den im Raum «schwebenden» Kameras den Besuchern einen ersten Einblick in die Welt der beiden Unternehmen ermöglichte. Im zweiten Teil der Installation konnten die Besucher die zuvor in der Kamera entdeckten Leuchten und Möbel real erleben.

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