Aktuelle Kurzmeldungen

 

Hornschuch-Verkauf vollzogen

Der Kauf der Hornschuch-Gruppe, Weißbach, durch das internationale Technologieunternehmen Continental konnte am 1. März vollzogen werden. Alle zuständigen Kartellbehörden haben dem Zusammenschluss beider Unternehmen ohne Auflagen zugestimmt. Die Hornschuch-Gruppe kann jetzt in den Geschäftsbereich Benecke-Kaliko integriert werden. Für den Oberflächenspezialisten Benecke-Kaliko ist der Zukauf die größte Akquisition in der fast 300-jährigen Unternehmensgeschichte. Das Unternehmen stärkt damit sein Geschäft außerhalb der Automobilindustrie, denn mehr als die Hälfte seines Umsatzes generiert Hornschuch mit industriellen Anwendungen. Die Akquisition wird vollständig aus den liquiden Mitteln und verfügbaren Kreditlinien des Continental-Konzerns finanziert.

„Wir haben die Hornschuch-Gruppe gekauft, weil wir weiter wachsen wollen. Und zwar kräftig“, sagte Dr. Dirk Leiß (l.), Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG. „Unser primäres Ziel ist, unser Industriegeschäft soweit zu stärken, dass es an die Wachstumsraten unseres Automobilgeschäfts anschließen kann.“ Die international sehr gut ausgebauten Vertriebsnetze beider Unternehmen ergänzen sich gut. Vor allem in Nordamerika können die Kunden durch den Zusammenschluss besser erreicht werden. Den Hornschuch-Mitarbeitern eröffnen sich durch die Zugehörigkeit zu einem internationalen Technologiekonzern neue Entwicklungsmöglichkeiten und internationale Karrierechancen. Dr. Leiß erwartet zusätzlich einen Kreativitätsschub im Oberflächendesign, in der Forschung und Entwicklung, aber auch eine Reihe von Synergien, vor allem im Einkauf.

Optimistisch äußerte sich auch Dr. Hans-Hinrich Kruse (r.), CEO der Konrad Hornschuch AG: „Im Verkaufsprozess wurde offensichtlich, dass die Hornschuch-Gruppe ihre Zukunftsfähigkeit am besten mit einem strategischen Investor wie Continental sichern kann. Der Zusammenschluss mit Benecke-Kaliko bietet daher eine hervorragende Chance, uns gemeinsam in unseren weltweiten Märkten weiterzuentwickeln. Wir passen einfach gut zusammen, weil wir vergleichbare Traditionen und Kulturen haben.“ Foto: Continental

www.hornschuch.de
www.benecke-kaliko.de
www.contitech.de

 

Neuer Showroom im Industrie-Look

Granitspülenhersteller Schock hat in nur vier Monaten Bauzeit seinem Unternehmensgelände im niederbayerischen Regen einen unverwechselbaren neuen Showroom geschaffen. Aus 12 individuell aufgeschnittenen, gebrauchten Hochsee-Containern wurde ein Gebäude gestaltet, in dessen industriellem Ambiente Produktausstellung auf das Konzept Kochschule trifft. Auf zwei Ebenen findet die gesamte Produktpalette von Spülen, Armaturen bis hin zum passenden Zubehör ihren Platz. Darüber hinaus gibt es eine Besprechungszone und eine offene, vollständig eingerichtete Küche samt langer Tafel. Die Außenwände wurden – ganz im Sinne des „Colour your life“-Markenkerns von Schock – mit Graffitis aus der Berliner Szene besprüht. Über „Legacy“, die Adresse für Graffiti Art & Tools in Berlin, konnten Größen wie Poet und Jadore aka Syrus auf den Flächen eine perfekte Symbiose aus Street Art, Graffiti und Patterns erschaffen.

Das Konzept wurde von Schock inhouse entwickelt und vom Stuttgarter Designer Michael Schad zum Leben erweckt. Für die Umsetzung vertraute man auf spezialisierte Handwerksunternehmen aus der Region.

Mit dem neuen Showroom setzt Schock einen sehenswerten architektonischen Akzent, doch die Räumlichkeiten gehen weit darüber hinaus: „Wir haben unseren Showroom nicht allein entwickelt, um unsere Spülen und Armaturen in einem passenden Ambiente zu zeigen“, sagt Sven-Michael Funck, CSO und stellvertretender Geschäftsführer von. „Unsere Intention ist es, unser Unternehmen, seine Philosophie und die daraus entstehenden Produkte erlebbar zu machen.“ Foto: Schock

www.schock.de

Gewinnaktion: 40 Jahre, 40 Projekte

Parador, der Spezialist für hochwertige Parkett-, Laminat- und Vinylböden, hat aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens die Gewinnaktion „40 Jahre, 40 Projekte“ ins Leben gerufen. Los ging es am 1. März 2017: Auf der Website www.parador.de/40projekte kann sich jedermann – ob karitative Einrichtung, Unternehmer oder Privatperson – bis zum 30. Juni 2017 um die Ausstattung eines konkreten Raums mit einem neuen Bodenbelag im Wert von jeweils bis zu 4.000 Euro bewerben. Eingereicht werden müssen lediglich fünf Fotos, optional ein Video und die Geschichte hinter dem Projekt. Parador wählt unter allen Einreichungen 40 Gewinner aus, die aus dem gesamten Parador-Produktangebot frei wählen können und ihren Wunschboden frei Haus geliefert bekommen. Die Gewinner werden über den gesamten Aktionsverlauf sukzessive ermittelt, die individuellen Projekte der Öffentlichkeit dann kontinuierlich über Pressearbeit und Social-Media-Kanäle vorgestellt. Mit der Aktion gibt Parador dem wichtigen Raumelement Boden eine Bühne und auf die Bedeutung des Bodens aufmerksam machen. Zudem will das Unternehmen zeigen, dass ein schöner und nachhaltiger Bodenbelag wichtig und bereichernd in allen Lebens- und Arbeitswelten ist. Foto: Parador

www.parador.de/40projekte

Tischgeschichten

Die Vario Büroeinrichtungen GmbH & Co. KG rief mit ihrem Fotowettbewerb „Vario-Tischgeschichten“ vom 13. Oktober bis 30. November 2016 dazu auf, interessante Erlebnisse rund um das Thema Tisch sowie die entsprechenden Fotos auf der Internetseite www.vario-tischgeschichten.com hochzuladen. 149 Fotos, die von bewegend, aufregend und interessant bis hin zu romantisch, künstlerisch und ästhetisch zu beschreiben sind, gingen auf der eigens eingerichteten Website ein. Den Gewinner des Fotowettbewerbs kürte Ende Januar eine siebenköpfige Jury, der zweite und dritte Platz wurden durch ein Publikumsvoting ermittelt. Über den 1. Platz des Wettbewerbs, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro war, durfte sich Dominik Asbach mit seiner Tischgeschichte „Shanghai“ (Foto) freuen. Platz 2 mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an Philipp Oehler mit „Der Tisch als Zeitzeuge eines vergessenen Handwerks“ und Platz 3 belegte Miriam Salwa B mit „Völlerei“. Sie wurde mit einem Vario Solo-Schreibtisch belohnt. Die feierliche Preisverleihung fand am 3. März im Vario-Werk in Liederbach am Taunus statt. Foto: Dominik Asbach

www.vario-tischgeschichten.com

Zweifaches Lob

Zumtobel, österreichischer Anbieter ganzheitlicher Lichtlösungen, erhielt für seine Leuchten „Onico“ und „Linetik“ mit einer zweifachen „Special Mention“ des Geramn Design Awards 2017 doppelte Anerkennung. „Wie freuen uns sehr über die zweifache Würdigung“, so Daniel Lechner, Marketing Director Zumtobel. „Dieses Lob bestärkt und in dem ständigen Bestreben, innovative Produkte zu entwicklen, die sich an jedes Nutzerbedürfnis anpassen lassen und dabei neue Maßstäbe im Beleuchtungssektor setzen.“

Die Steh- und Pendelleuchte „Linetik“ (Foto) überzeugt mit ihrer filigranen Formensprache und einem minimalistischem Design, hinter dem sich ein revolutionäres Lichtkonzept verbirgt: Licht genau dort, wo es der Nutzer braucht. Mit Hilfe innovativer Lichttechnik kann direktes und indirektes Licht präzise auf die Arbeitsfläche gelenkt und je nach Sehaufgabe individuell und separat gesteuert werden. Ein integrierter Bewegungssensor schaltet die Beleuchtung bei Abwesenheit des Mitarbeiters aus.

Die Leuchte „Onico“ präsentiert sich als vielseitiges Lichtwerkzeug zur Konfiguration individueller Beleuchtungskonzepte im Bereich Präsentation und Verkauf. Nach dem Baukastenprinzip werden je nach Beleuchtungsaufgabe das passende LED-Modul und der Reflektor ausgewählt. Zudem lassen sich Ausstrahlungswinkel und Lichtstrom gezielt einstellen. Zusätzlich lassen sich die Strahler manuell präzise auf das jeweilige Warenangebot ausrichten. Foto: Zumtobel

www.zumtobel.com

Zwei iF Design Awards für Kinnarps

Gleich zweimal ist der weltweit renommierte iF Designpreis in diesem Jahr an Kinnarps gegangen. Die Programme „Space“ und „Fields“ (Foto) überzeugten die Jury durch ihre große Bandbreite an Einrichtungsmöglichkeiten für den modernen Arbeitsplatz. Dabei konnten sich die Produktserien gegen eine starke Konkurrenz von 5.575 Einreichungen aus 59 Ländern durchsetzen.

„Space“ ist ein Möbelkonzept, das von Stefan Brodbeck (Brodbeck design) für heutige und künftige Arbeitswelten entworfen wurde. Es besteht aus einer Vielzahl an verschiedenen Aufbewahrungsmodulen und Tischen, die je nach Aufgabe verbunden und kombiniert werden können. Damit wird eine große Flexibilität für alle Einrichtungsoptionen und Raumsituationen ermöglicht.

„Fields“ fungiert als Bindeglied zwischen traditionellen Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen. Das breite Portfolio ermöglicht es, Arbeitsumgebungen, Treffpunkte, Räume in Räumen, kreative Umgebungen und Arbeitsbereiche für einen hohen Konzentrationsbedarf zu schaffen. Das Programm besteht aus Modulen wie Sofas, Sesseln, Tischen, Trennwänden und Accessoires, die verbunden, kombiniert oder auf unterschiedliche Weise angeordnet werden können. „Fields“ wurde von Olle Gyllang (Propeller Design) entworfen. Foto: Kinnarps

www.kinnarps.de

Garant Gruppe übergibt Jubiläumsspende

Zentraler Kommunikationspunkt der bundesweiten Marketing-Aktion zum 60-jährigen Bestehen der Garant Gruppe war die Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes. Anfang Februar übergab die Gruppe und ihre mehr als 1.800 angeschlossenen Handelspartner eine Spende in Höhe von 60.000 Euro an die gemeinnützige Organisation. Dazu erklärt Michael Kruse (hinten links), Regionalbetreuer des Deutschen Kinderhilfswerkes: ,,Das Deutsche Kinderhilfswerk freut sich über die finanzielle Unterstützung seiner Arbeit. Mit der Spende der Garant Gruppe und ihrer mittelständischen, in ihren Regionen vor Ort engagierten Händler und Handwerker können wir beispielsweise den Spielplatz Limbecker Straße in Dortmund mit einer Projektförderung von 5.000 Euro unterstützen.“ Torsten Goldbecker (vorne), Geschäftsführer der Garant Holding GmbH und Hendrik Schütte (hinten 2.v.l.), Geschäftsleitung Marketing Garant Marketing GmbH, fügen hinzu: ,,Unsere Mitgliedsunternehmen sorgen seit 60 Jahren in ihrer jeweiligen Region für zufriedene Kunden und fachmännischen Service rund um Einrichtung und Haustechnik: von der funktionalen Küche, über die neuen Möbel und den gesunden Schlaf bis zum neuen Wohlfühl-Bad und der effizienten Heizung. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Garant Gruppe war für uns alle von Anfang an klar, dass wir im Rahmen unserer Jubiläumsaktivitäten eine soziale Kindereinrichtung unterstützen wollen, die unsere Gelder zur sinnvollen Förderung der Kinder benötigt. Denn die Kinder sind unser aller Zukunft und brauchen nicht nur unsere ideelle Unterstützung. Wir möchten uns bei allen Partnern und deren Kunden bedanken, die diesen Gedanken und unsere zentralen Maßnahmen im Jubiläumsjahr auch durch Spenden und viele eigene Aktionen bei sich vor Ort unterstützt haben! leuchtende Kinderaugen sind der schönste Lohn für dieses Engagement.“ Foto: Garant Gruppe

www.garant-gruppe.de
www.dkhw.de

Fast ein Jahrhundert Designarbeit

In seinem Buch „The Dream Factory. Alessi since 1921“, herausgegeben von Rizolli, schaut Alberto Alessi zurück auf beinahe ein Jahrhundert Designarbeit einer italienischen Manufaktur par excellence: den Meister kreativer Freiheit und technologischer Innovation. Alberto Alessi zeigt den Lesern das Universum aus Akteuren, Geschichten und Anekdoten hinter jedem Produkt. Die mehr als 300 Designer und tausende Objekte der Alessi Enzyklopädie entdeckt der Leser in den einzelnen Kapiteln, die 1921, dem Jahr der Alessi-Gründung, starten und durch jede Dekade bis zum heutigen Tag führen. Illustriert werden sie mit aktuellen und historischen Fotos sowie vertiefendem Hintergrundwissen.

The Dream Factory veranschaulicht die Entwicklung des Unternehmens Alessi einerseits, zeigt aber auch die Veränderungen von Design im Gesamtkontext ab dem frühen 20. Jahrhundert. Dabei ergründet es, wie archetypische Formen Teil des kollektiven Gedächtnisses ganzer Generationen wurden oder welche Komplexität und Vielfalt moderne Zeiten in Sachen Gestaltung mit sich bringen. Abbildung: Rizolli

www.alessi.com

Bewegungsraum statt Arbeitsplatz

Josef Glöckl (Foto), Gründer und Geschäftsführer der Aeris GmbH, gründete vor kurzem das innovative Start-Up Active Office GmbH. „Vor mehr als 20 Jahren ließ mich die Idee nicht mehr los, einen Stuhl zu entwickeln, der langes, starres Sitzen im Büro vermeidet und somit leidige Rückenschmerzen bekämpft. Mit Active Office möchte ich den Ansatz von Aeris – mehr Bewegung in den Büroalltag zu bringen – weiter ausbauen und in allen Bereichen der Arbeit bessere – weil bewegte – Lösungen anbieten. Denn die gesamte Arbeitsorganisation in den Büros muss neu strukturiert werden, um die Mitarbeiter zu aktivieren und sie wieder gesund und fit zu machen“, betont Glöckl.

Das junge, dynamische Start-Up ist ein Schwesterunternehmen der Aeris GmbH und damit rechtlich und wirtschaftlich selbständig. Eigentümer ist, wie bei der Aeris GmbH, die „Josef und Dorothea Glöckl Familienstiftung“. Diese Stiftung dient unter anderem dem Ziel und Zweck, den Gedanken des „Lebens und Arbeitens in Bewegung“ zu fördern und zu verbreiten und somit den Fortbestand der Aeris GmbH und der Active Office GmbH dauerhaft zu sichern. Foto: Active Office GmbH

www.active-office.de

Marketingkampagne „Intercork 3“ gestartet

Der Deutsche Kork-Verband, Herford, und dessen portugiesische Schwesterorganisation Apcor führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Absatzförderung von Kork fort. Unterstützt mit Mitteln der Europäischen Union ist die als „Intercork 3“ betitelte Marketingkampagne nach intensiver Vorbereitungsphase im Januar gestartet. Siegeragentur des internationalen Pitches ist für Deutschland die Agentur Fisher-Appelt AG, Hamburg, die die beiden Fachbereiche „Stopfen“ und „Boden“ mit ihrer Berliner Niederlassung betreuen wird. Verantwortlich für die Kampagne zeichnen die Kommunikationsprofis Stefanie Ostertag, Teamleiterin, und Linda Gallo, Head of Account, aus dem Team Corporate & Brands. Beide Branchensegmente „Stopfen“ und „Boden“ setzen großes Vertrauen in die Agentur, die sowohl die erfolgreiche Aufbauarbeit aus „Intercork 1“ und „Intercork 2“ fortführen soll, als auch neue, eigene Akzente setzen wird.

Da Fisher-Appelt als Gewinneragentur in beiden Bereichen hervorgegangen ist, bietet sich erstmals die Gelegenheit, spartenübergreifend integriert die einzigartige Welt des Korks und der ungezählten Produktvorzüge zu kommunizieren und promoten. Beworben hatten sich für die Segmente Korkfußböden sowie Flaschenverschlüsse aus Kork u.a. Agenturen mit Sitz in Deutschland, Spanien und den USA. Unterlegt mit hohem Eigenanteil beträgt das Investitionsvolumen in Marketingmaßnahmen in Deutschland ca. 600.000 Euro. Die Kampagne ist planmäßig auf ein Jahr ausgelegt und insgesamt international breit aufgestellt. Neben Deutschland stehen die Märkte in Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden sowie Dänemark, Spanien und den USA im Fokus – schwerpunktmäßig mit Blick auf Naturkorken für Wein- und Sektverschlüsse, dem Ausgangspunkt der Wertschöpfungskette „Kork“.

www.kork.de

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